Ein „Traum“ von einem Hund?

Vom Leben mit dem (Alp)Traumhund28.03.2024

In der heutigen Zeit ist es für die meisten Menschen ein Leichtes, sich den Traum von einem eigenen Hund zu erfüllen. Es wirkt fast so, als würde ein treuer Gefährte unausweichlich ein Muss für das perfekte Familienidyll sein. Aber jene kindlichen Fantasien - in denen wir Seite an Seite mit einem treuen Collie heldenhafte Taten vollbringen oder mit einem lebhaften Jack Russel unvergessliche Abenteuer erleben, die auch noch unser Selbstvertrauen stärken oder an der Seite eines zotteligen, doch freundlichen Streuners zu stehen, der intuitiv das Gute vom Bösen unterscheidet und stets für Gerechtigkeit sorgt - verwirklichen sich nicht automatisch. 

 

Die Realität gestaltet sich oftmals anders. Selbst wenn der lang ersehnte Traum von einem eigenen Hund Wirklichkeit wird, kann sich dieser rasch in einen Albtraum verwandeln. Der erträumte Collie entpuppt sich als ständig kläffendes Tier, der Jack Russel zeigt ein hyperaktives Verhalten mit einer Vorliebe, seine Zähne einzusetzen, und der vom Ausland gerettete Fellknäuel wird zum unnachgiebigen Wächter, der kaum Besuch zulässt. Zu den Verhaltensproblemen gesellen sich häufig gesundheitliche Sorgen wie Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien, Sehnen- und Atemproblemen sowie Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat.

 

Diese Problematiken könnten vielleicht noch hingenommen werden, wenn zumindest das Alltagsleben reibungslos verliefe und nicht die einfachsten Spaziergänge zur Herausforderung würden.  So gerät der Hund z.B. draußen bei jeder „Kleinigkeit“ wie Jogger, Radfahrer etc. aus der Fassung und reagiert ängstlich oder aggressiv. Oder die kleinste Unruhe des Nachbarn lässt ihn die Nerven verlieren. Vom sich in die Ecke kauern vor Angst oder nicht anfassen und spazieren führen lassen, möchte ich noch nicht mal reden. Auf diese Weise wird das Verhalten des Hundes eher zur Quelle von Stress als zu einem Moment der Freude und Entspannung und der tägliche Spaziergang mutiert zur mühsamen Verpflichtung, um dem Hund das zu bieten, was er braucht und ihn ausreichend zu fordern. Das Zusammenleben mit dem Hund ist zur Belastung geworden.

 

Nur durch professionelles, fundiertes und fachkundiges Training kann eine bessere Kommunikation und somit eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund aufgebaut und gefestigt werden. Man kann vielleicht nicht alle Wünsche wahr machen, aber realistische Erwartungen sind der Schlüssel zur Erfüllung des ein oder anderen. Es ist wichtig, das Verhalten des Hundes als natürlichen Instinkt eines Raubtieres zu verstehen und zu akzeptieren. Dies erfordert, die Welt aus der Perspektive des Hundes zu betrachten, Anpassungen der eigenen Erwartungen und die Wahl eines zum eigenen Lebensstil passenden Hundes. Nur das kann helfen unerwünschtes genetisches Verhalten nicht mehr als untragbare Bürde zu empfinden. 

 

Ich vertrete die Auffassung, dass das ultimative Ziel darin besteht, einen ausgeglichenen Hund zu erziehen, was durch spezialisiertes Training erreichbar ist. Ein solches Training, das auf Ruhe, Gelassenheit und Selbstwirksamkeit basiert, ist unumgänglich, da nur entspannte, umweltsichere Hunde ihren Alltag problemlos bewältigen können und in der Lage sind positive Entscheidungen für sich selbst und die Umwelt zu treffen.

 

Ich biete genau diesen Trainingsansatz mit Spirit of Dogsnature an, beginnend im Welpenalter, um Verhaltensauffälligkeiten von vornherein zu vermeiden. Zudem ist mein spezielles „Programm Reconnect“ insbesondere darauf ausgerichtet, Tierschutzhunde oder verhaltensoriginelle Hunde in unsere Gesellschaft zu integrieren und zu „(re)sozialisieren“.

 

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann findest Du hier  mehr Informationen und die Möglichkeit mit mir in Kontakt zu treten.

 

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